Die Hypo Alpe Adria steuert und überwacht ihre Risiken geschäftsfeldübergreifend mit dem Ziel, einerseits ihr Risiko-/Ertragsprofil zu optimieren und andererseits die Risikotragfähigkeit jederzeit zu gewährleisten. Dabei nimmt sie über die Vertretung in den Eigentümer- oder Aufsichtsgremien Einfluss auf die Geschäfts- und Risikopolitik ihrer konzernstrategischen und sonstigen Beteiligungen. Bei konzernstrategischen Beteiligungen werden kompatible Risikosteuerungsprozesse, -strategien und -verfahren implementiert.
Für die Gesamtsteuerung gelten in der Hypo Alpe Adria dabei als zentrale Grundsätze:
-Für alle Risikoarten bestehen definierte Prozesse und Organisationsstrukturen, an denen sich alle Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten der Beteiligten ausrichten lassen
-Markt und Marktfolge sowie Handel und Abwicklungs-/Überwachungseinheiten sind zur Vermeidung von Interessenskonflikten funktional getrennt
-Für die Identifikation, Messung, Aggregation, Steuerung und Überwachung der Risikoarten werden im Konzern geeignete, miteinander kompatible Verfahren entwickelt und umgesetzt
-In wesentlichen Risikoarten werden bereits sachgerechte Limite gesetzt und wirksam überwacht. An einer Erweiterung der Limitsystematik im Kreditbereich wird derzeit gearbeitet
Für die adäquate Aufbau- und Ablauforganisation des Risikomanagements und -controllings trägt als Mitglied des Vorstands der Hypo Alpe Adria der „Chief Risk Officer“ (CRO) die Verantwortung.
Nähere Informationen zum Risikomanagement finden Sie im Offenlegungsbericht nach der Offenlegungsverordnung (Off-VO).
Offenlegungsbericht (546 KB)